Die HAEMATO AG konnte gemäß vorläufigem IFRS Abschluss für das Geschäftsjahr 2018 ein EBITDA in Höhe von Mio. EUR 10,0 erreichen.
Die HAEMATO AG, Berlin (ISIN: DE0006190705), erzielte im Geschäftsjahr 2018 unter Berücksichtigung des ab dem Geschäftsjahr 2018 verpflichtend anzuwendenden IFRS 15 „Umsatzerlöse“ einen IFRS-Konzernumsatz von 274,1 Mio. Euro (Vorjahr: 289,4 Mio. Euro), ein operatives Ergebnis (EBIT) von Mio. EUR 8,5 (Vorjahr: Mio. EUR 9,4) und einen Jahresüberschuss von Mio. EUR 6,3 (Vorjahr: Mio. EUR 6,96).
Eine Kapitalerhöhung zur Ablösung der Genussscheine in Höhe von Mio. EUR 5,2 verbesserte die Eigenkapitalquote von 57,2% (2017) auf 65,0% in 2018 und trug unter anderem dazu bei, die finanziellen Verbindlichkeiten um insgesamt Mio. EUR 10,9 deutlich zu reduzieren.
Die HAEMATO Gruppe konnte nach einem guten ersten Halbjahr nicht an das starke Umsatzniveau des zweiten Halbjahres aus 2017 anknüpfen. Jedoch bewirkten die Bestrebungen zur Steigerung der operativen Marge eine Verbesserung des operativen Rohergebnisses um knapp 1%.

Die HAEMATO Gruppe profitiert als einer der führenden Anbieter von Spezialpharmazeutika von dem Wettbewerb im ersten Gesundheitsmarkt. Die Spezialisierung auf Medikamente zur Behandlung chronischer Krankheiten und für die Individualtherapien lässt durch die demografische Entwicklung auch in Zukunft eine positive Entwicklung erwarten.

Die Ergebnissituation erlaubt es, dass der Vorstand dem Aufsichtsrat eine unveränderte Dividende von 30 Cent je Aktie vorschlagen wird.